Abfall: Was ist was?

 
Erdaushub

Bauschutt

Althölzer

Metallschrott

Bitumengemische

Verpackungen

Gemischte Bau- und Abbruchabfälle

Grün- und Gartenabfall

Dämmmaterialien

Asbest- und Asbestzement

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Abfall: Was ist was?
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ENTSORGUNGSFACHBETRIEB

CDS
Container Dienst Sauerland
Im Ruhrtal 54
59872 Meschede-Wennemen

Telefon 0 29 03 / 85 29 31
Telefax 0 29 03 / 85 29 27

info@cds-container.de





Erdaushub
Erdaushub besteht aus natürlich gewachsenen und nicht verunreinigten Böden und
Gesteinen. Dazu zählt auch Mutterboden, der jedoch nach dem Baugesetzbuch vor
Vernichtung und Vergeudung zu schützen ist. Erdaushub ist im objektiven Sinne
kein Abfall. Seine Verwendung  ist uneingeschränkt möglich
(zum Beispiel für landespflegerische Projekte).

Nicht zum Erdaushub zählen sämtliche durch Fette, Öle, Säuren, Laugen und andere
chemische Verbindungen verunreinigte Böden. Diese sind nach den geltenden
gesetzlichen Bestimmungen zu entsorgen.

Erdaushub ist:
- Mutterboden
- Grasboden
- Lehm
- Tonboden


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Bauschutt
Bauschutt besteht aus mineralischen Materialien und ist durch  Zerkleinerung,
Sortierung und Siebung verwertbar. Zur Gruppe des Bauschutts zählen wir:

- Mauerwerk
- Beton
- Straßenaufbruch (zerkleinert)
- Putz- und Mötelreste
- kleinere Mengen an Sand
- kleinere Mengen an Erdaushub
- Ziegelsteine
- Dachziegel
- Kacheln und Fliesen
- Reste von Porzellan, wie Waschbecken und Kloschüsseln


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Althölzer
Althölzer werden in 4 Kategorien eingeteilt:

Altholzkategorie A l
naturbelassenes oder lediglich mechanisch bearbeitetes Altholz, das bei seiner Verwendung
nicht mehr als unerheblich mit holzfremden Stoffen verunreinigt wurde.

Altholzkategorie A II
verleimtes, gestrichenes, beschichtetes, lackiertes oder anderweitig behandeltes Altholz
ohne halogenorganische Verbindungen in der Beschichtung und ohne Holzschutzmittel.

Altholzkategorie A III
Altholz mit halogenorganischen Verbindungen in der Beschichtung ohne Holzschutzmittel.

Altholzkategorie A IV
mit Holzschutzmitteln behandeltes Altholz, wie Bahnschwellen, Leitungsmasten, Hopfenstangen,
Rebpfähle, sowie sonstiges Altholz, das aufgrund seiner Schadstoffbelastung nicht den Altholz-
kategorien A l, A II oder A III zugeordnet werden kann, ausgenommen PCB-Altholz;

Unbehandelte Althölzer sind:
- Balken und Bretter
- Paletten und Kisten
- sowie Schnittreste und Holzspäne
- Möbelstücke (je nach Verarbeitung)

Behandelte Althölzer sind:
- Bretter von Verschalungen
- Bahnschwellen
- Parkett und Fußbodenbretter
- Panele aus Decken- und Wandvertäfelung
- Fensterrahmen (ohne Scheiben), Türblätter, Tischlerplatten
- Zaunpfähle und Jägerzäune
- Möbelstücke (je nach Verarbeitung)


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Metallschrott
Unterschiedliche Metalle werden als Mischschrott gesammelt und der Verwertung zugeführt.

Das gehört zum Metallschrott:
Eisen/Stahl,
Edelstahl,
Buntmetalle (Messing, Kupfer, Bronze),
Aluminium (auch Folie),
Kabel (ohne Stecker), Erdkabel,
Motoren (sauber und ohne Öl!)
Blei und Zink;

Das gehört nicht zum Metallschrott:
Metalle im Verbund mit anderen Werkstoffen, giftige Metalle, wie Quecksilber, Cadmium, Elektronikschrott


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Bitumengemische
Die AVV (Abfallverordnung) enthält im Kapitel Bau-und Abbruchabfälle die Gruppe Bitumengemische,
Kohlenteer und teerhaltige Produkte und unterscheidet hierin wiederum in drei Abfallarten:

17 03 01* kohlenteerhaltige Bitumengemische
17 03 02 Bitumengemische mit Ausnahme derjenigen, die unter 17 03 01 fallen
17 03 03* Kohlenteer und teerhaltige Produkte
Die mit einem * versehenen Abfälle sind besonders Überwachungsbedüftig zur Verwertung und Beseitigung.
Teerhaltige Abfälle werden dem Abfallschlüssel (AS) 17 03 03*, Kohlenteer und teerhaltige Produkte zugeordnet,
Bitumendachbahnen dagegen dem AS 17 03 02.

Bei der Entsorgung von teerpechhaltigen Materialien ist eine grobe Trennung  der einzelnen Fraktionen besonders wichtig; hierdurch können Entsorgungskosten reduziert werden. Es ist davon auszugehen, dass Dachpappen, die aus dem Abriss von älteren Gebäuden stammen, teerhaltig und damit besonders überwachungsbedürftig sind. Bei Dachpappen aus Neubauten, z.B. Verschnitt, ist davon auszugehen, dass diese teerfrei sind und damit nicht besonders Überwachungsbedürftig.

Teerhaltige Materialien sind meist schon am Geruch zu erkennen. Es gibt auch Schnellerkennungsmethoden,
wie zum Beispiel Farbindikatoren oder "Teerpistolen" (TSE-Geräte). Im Zweifelsfall kann es bei der Entsorgung
größerer Mengen von Dachmaterialien nötig sein, eine Analyse auf PAK machen zu lassen.


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Verpackungen
Diese Abfäle zeichnen sich durch einen sehr hohen Anteil an
verwertbaren Verpackungsgegenständen und -materialien aus, wie
z.B: Kartonagen, Hölzer,Styropor, Folien.


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Gemischte Bau- und Abbruchabfälle
Baumischabfall ist im Gegensatz zum reinen Bauschutt ein bei Baumaßnahmen anfallendes Gemisch
aus sowohl mineralischen und nicht mineralischen Stoffen. Im Container für Baumischabfälle können
Sie eine breitere Palette als für Bauschutt  entsorgen.

Zu den Baumischabfällen zählen:
- Papier, Pappe und Tapetenreste
- Dachpappe
- Kabel
- Rohre
- Metalle wie z. B. Heizkörper, Träger und Moniereisen
- Fensterrahmen mit Glasresten
- Strohmatten
- Sägespäne und Holzreste
- Bodenaushub
- Dämm- und Isolierstoffe
- Gips- und Rigipsplatten
- Türen
- Kunststoffe, Kunststoffolien und Eimer
- Gummi


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Grün- und Gartenabfall
Containerbereitstellung für den Gärtnereibetrieb oder Hobbygärtner.

Zu den Grün- und Gartenabfälle zählt u.a.:
- Laub
- Rasenschnitt
- Grünschnitt
- Baum- und Astschredderabfälle
- Wurzeln
- sonstige kompostierbare Abfälle


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Dämmmaterialien
Alte und neue Mineralwolle bis 1996 müssen staubdicht in reißfesten Säcken (KMF-Säcke oder Big-Bags)
verpackt sein, so dass während des Transportes und der Ablagerung keine Faserfreisetzung erfolgen kann.
Entsorgungsnachweis erforderlich. Glaswolle und Mischabfälle bis 1996 zählen zu den gefährlichen Abfällen (büb).


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Asbest (bis 1992 verwendet)
Bei der Entsorgung von Asbest und asbesthaltigen Baustoffen muss gewährleistet sein,
dass keine Gesundheits- oder Umweltgefährdung durch freiwerdende Asbestfasern auftreten kann.
Aus diesem Grunde hat der Gesetzgeber strenge Vorschriften erlassen, welche beim Umgang mit Asbest
genauestens eingehalten werden müssen. Asbest und Asbestzement muss in staubdichten Big-Bags
transportiert werden. Diese erhalten Sie von uns in allen gängigen Größen.

Asbest ist eine Gruppe natürlich vorkommender feinfaseriger Minerale und besteht
im wesentlichen aus Magnesiumsilikaten. Differenziert wird zwischen schwach gebundenen (Weichasbest)
und fest gebundenen (Asbestzement) Faserprodukten. Dieser festgebundene Asbestzement wurde bis Ende
der 80er Jahre vor allem in Fassadenverkleidungen, Dacheindeckungen (Wellplatten), Lüftungskanälen,
Blumenkästen oder als Reibungsbelag von Bremsen und Kupplungen etc. eingesetzt.
Der wesentlich gefährlichere Weichasbest diente vor allem zu Isolations-, Dämm- und Feuerschutzzwecken
(Dichtungsmaterial, Spritzasbest, Dämmplatten, Nachtspeicheröfen).


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